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Die Entstehung des Parks geht zurück auf das Jahr 1810. Im Auftrag
der Großherzogin Wilhelmine wurde der Schwetzinger Gartenbaudirektor
Zeyher beauftragt, "auf der Anhöhe eine Gartenkomposition zu schaffen, die
den freien, edlen Geist landschaftlicher Natur atmet". Im Jahr 1826 erhielt
die Parkanlage eine neue Bewertung als Grabstätte des großherzoglichen
Hauses durch den Bau des klassizistischen Mausoleums durch Moller sowie des
neuen Mausoleums durch Professor Hofmann 1905. Großherzog Ernst Ludwig
begann im Jahre 1900 mit umfangreichen Neu- und Umgestaltungen. Auf der
höchsten Erhebung des Parkes schuf er einen Rosengarten, der als
"Darmstädter Gartenstil" in die Geschichte der Gartenkunst einging. Ernst
Ludwig verschmolz hier italienische Gartenarchitektur mit den Leitbildern
englischer Rosengärten. 1980 ging der zwischenzeitlich in großen
Teilen verwilderte und durch Randbebauung reduzierte Park in den Besitz der
Stadt Darmstadt über. Im Laufe der folgenden Jahre wurden umfangreiche
Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt, der Rosengarten als zentrale
Anlage des Parks entstand wieder neu. Heute gilt der Park als einer der
schönsten Gärten in Darmstadt.
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