Wo es Sträuß'che hängt, werd ausgeschenkt.
Die Straußwirtschaften gehen zurück auf einen uralten Winzerbrauch aus dem 8.
Jahrhundert. Damals hat Kaiser Karl der Große den Winzern per Dekret erlaubt, während
vier Monaten im Jahr ihre eigenen Weine auszuschenken und dazu kleine, passende Gerichte
anzubieten.
Eine Sitte, die auch in den Mainzer Stadtteilen noch heute fröhlich gepflegt wird.
Kennzeichen jeder Straußwirtschaft ist das "Sträußchen" am Tor.
Mainzer Weinvokabular
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